Hendrik Munsonius

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Anmerkungen zu einer anregenden gesellschaftlichen Gegenwartsanalyse

Die Gesellschaft der Singularitäten im Lichte reformatorischer Lehre

Von: Tobias Graßmann

Andreas Reckwitz hat mit seinem Buch Die Gesellschaft der Singularitäten eine anregende Analyse der gegenwärtigen Gesellschaften des Westens vorgelegt.  Wir erleben – so Reckwitz’ Grundthese – die Umstellung von einer sozialen Logik des Allgemeinen hin zu einer Logik des Besonderen. Denn wo immer man sich früher am Allgemeinen orientierte, treten heute Prozesse der Singularisierung in den Vordergrund. Falls Reckwitz damit wesentliche Entwicklungen der Gegenwart treffen sollte, muss dies auch Auswirkungen auf die kirchliche und theologische Praxis haben. Wie sollen sich Theologie und Kirche zu den beschriebenen Tendenzen verhalten? Vor welche Heraus­forderungen werden sie durch die Umstellung auf eine Logik der Singularität gestellt?

in: Deutsches Pfarrerblatt

http://www.pfarrerverband.de/pfarrerblatt/index.php?a=show&id=4572
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„Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms und die Vielfalt seiner Deutungen

Innerhalb des Schaffens von Johannes Brahms, aber auch der vergleichbaren Musikwerke nimmt Ein deutsches Requiem eine besondere Stelle ein. „Das Deutsche Requiem stellt wohl das einzige Werk für Chor und Orchester dar, das sich aus dem 19. Jahrhundert seit seiner Uraufführung bis heute einer ununterbrochen anhaltenden Rezeption rühmen könnte.“ Brahms gelang mit ihm der Durchbruch in der öffentlichen Wahrnehmung und sein Durchbruch zur Beherrschung großer Formen und Besetzungen.

Im neuen Heft von "Liturgie und Kultur" ist meine Aufsatz über "Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms erschienen (ab S. 47): 
https://www.liturgische-konferenz.de/download/EKD%20Liturgie%20und%20Kultur%201.2018.pdf
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Grenzenlos

Gustav Mahler, Sinfonie Nr. 2 "Auferstehung" in Thorn und Göttingen
Die 2. Sinfonie von Gustav Mahler wurde am 22. Juni in Thorn und am 29. Juni in Göttingen aufgeführt. Beteiligt waren das Göttinger Symphonie-Orchester, das Thorner Symphonie-Orchester, die Göttinger Stadtkantorei und St.Jacobi-Kantorei unter Leitung von GMD Christoph-Mathias Mueller. Berichte zu den eindrucksvollen Konzerten finden Sie hier:

22. Juni, Thorn:

29. Juni, Göttingen:





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Bild: Gustav Mahler

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Das Kreuz in der Diskussion

Die Bedeutung des Kreuzes aus theologischer und juristischer Perspektive
http://www.kas.de/wf/de/33.52507/

Die Diskussion um das Kreuz in öffentlichen Räumen ist zurück. Doch oft werden die Debatten oberflächlich geführt. Jenseits unmittelbar politischer Erwägungen sind grundsätzliche Erläuterungen selten. Eine Theologin und ein Jurist wurden von der Konrad-Adenauer-Stiftung gebeten, den Rahmen zu beschreiben und die Bedeutung des Kreuzes aus ihrer Perspektive darzustellen. Die Zusammenschau beider Texte zeigt, wie schwierig die Abwägung der verschiedenen Aspekte im Einzelfall ist, wenn Deutungsinhalte und Deutungsansprüche in Konkurrenz geraten und in unserer rechtlichen Ordnung zum Ausgleich gebracht werden sollen.


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Neu erschienen:

Volker Knöppel (Hrsg.),

Miteinander und Gegenüber

50 Jahre Grundordnung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

Am 9. Juni 2017 fand in Kassel das Symposium »Miteinander und Gegenüber – 50 Jahre Grundordnung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck« statt. In drei Vorträgen beleuchteten der ehemalige Ratsvorsitzende der EKD Wolfgang Huber, Oberkirchenrat Hendrik Munsonius und der Historiker Eckart Conze die Grundordnung aus theologischer, juristischer und zeitgeschichtlicher Sicht.
Dieser Band dokumentiert die Veranstaltung und sammelt die Vorträge über Intention, Aufbau und historischen Kontext der Grundordnung als ,brauchbares Werkzeug' für das kirchliche Handeln. Von Interesse ist jedoch nicht nur der Blick zurück, sondern auch die Impulse zum evangelischen Rechtsverständnis einer Ordnung der Kirche, die "aus ihrer Botschaft folgt und allein in ihr begründet ist".

https://www.mohr.de/buch/miteinander-und-gegenueber-9783161558924?no_cache=1&tx_sgpublisher_pi1%5Bba...


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Bild: Buchcover

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Ulrich Körtner: Dogmatik

Der christliche Glaube gibt zu denken. Er ist denkender und verstehender Glaube, der nicht nur den Glaubenden selbst, sondern auch die Welt und die Wirklichkeit im Ganzen in bestimmter Weise zu sehen und zu verstehen lehrt.“

Rezension von Martin Böger auf NThK:
https://netzwerktheologie.wordpress.com/2018/03/08/rezension-ulrich-koertner-dogmatik/
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Neu erschienen:

Gnade neu denken 

Der Begriff der Gnade unter dem deutschen Grundgesetz
Working-Paper von Sebastian Schwab

http://www.eth.mpg.de/4669794/working_paper_186

Das Begnadigungsrecht, obwohl nicht nur international in vielen Staaten vorgesehen und auch im deutschen Grundgesetz und den Landesverfassungen verankert, scheint mit Blick auf die deutsche Rechtsordnung ein Fremdkörper geblieben zu sein. Vorliegend wird die Gnade jedoch in ein Kontinuum von Handlungsformen des Staates eingeordnet, um den Grundrechten und der Menschenwürde Rechnung zu tragen. Diese Einordnung begründet den Vorrang der Anwendung des Rechts vor der Gnade, aber auch strukturelle Besonderheiten der Gnade, insbesondere im Hinblick auf den Mangel von materiell-rechtlichen Maßstäben. Aus dem vertretenen Konzept erschließt sich aber auch ein Geltungsgrund für die Gnade, der nicht wie früher auf ein religiöses Konzept anknüpft. Als Geltungsgrund der Gnade im säkularen Staat wird Würde, wie sie in Art. 1 Abs. 1 GG verankert ist, identifiziert. Dass Gnade diesem Geltungsgrund gerecht wird, geschieht insbesondere durch Verfahrensvorschriften.


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Dicke Luft zum Jahreswechsel

Zwischen 100 und 200 Millionen Euro jagen die Deutschen zum Jahreswechsel in die Luft. Dabei werden rund 5.000 Tonnen Feinstaub (PM10) frei gesetzt, diese Menge entspricht in etwa 17 Prozent der jährlich im Straßenverkehr abgegebenen Feinstaubmenge.
https://www.umweltbundesamt.de/themen/dicke-luft-jahreswechsel


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Die Kirche des Worts gegen die Bilder im Kopf

Tobias Graßmann auf nthk.de:
https://netzwerktheologie.wordpress.com/2017/12/22/die-kirche-des-worts-gegen-die-bilder-im-kopf/

Im Pfarramt braucht es kommunikative Kompetenz, aber auch einen klaren theologischen Kompass, um bezüglich der Fülle von Erwartungen sinnvolle Prioritäten zu setzen.

Deshalb ist mir ein Leitbild kirchlichen Handelns zu dünn, das sich auf Zuhören und Fragen beschränkt. Deshalb wünsche ich mir, dass die Kirchenleitung sich klar zur Theologie bekennt. Und es wäre schön, wenn man auf manche der gängigen Negativfolien verzichten könnte. Auf die Abgrenzung von den Kolleginnen und Kollegen, auf die beliebten Klischees von akademischer Theologie.

Warum nicht einfach so: Ich will Fragen stellen, zu schnelle Antworten vermeiden, den Menschen genau zuhören und das Verlorene suchen. Und in diesem Geist predigen und lehren.




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Carl Rütti: Emmaus - Ein Halleluja, das man nicht so schnell vergisst

Katharina Gooß beim Kulturbüro Göttingen zur Uraufführung des Auftragswerks der Göttinger Stadtkantorei zum Reformationsjubiläum am 26. November in der Johanniskirche:

http://kulturbuero-goettingen.de/component/k2/item/2822-carl-ruetti-emmaus-ein-halleluja-das-man-nic...

Swinging Luther

Standing Ovations, Bravorufe: Die Uraufführung des Reforma­tionsoratoriums „Emmaus“ von Carl Rütti am Sonntag in der voll besetzten Johanniskirche war ein großer Erfolg. Dirigent Bernd Eberhardt hob das Auftragswerk der Göttinger Stadtkantorei mit einem rund 220-köpfigen Ensemble aus der Taufe.

Michael Schäfer beim Göttinger Tageblatt zum Konzert der Göttingern Stadtkantorei am 26. November 2017:
http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Kultur/Regional/Urauffuehrung-des-Reformationsoratori...


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